Wenn Ideen sprudeln – Reise durch die Höhen und Tiefen des Lebens mit Texten und Musik (Presseartikel im Haller Kreisblatt vom 18. August 2010)
Versmold-Oesterweg (chr).
„Wir begeben uns auf eine Rundreise durch das Leben anhand von verschiedenen Stationen hier im Raum“, erklärte Akim Jensch das Konzept für den vergangenen Sonntagabend im Oesterweger Gemeindezentrum. Mit Musik und Text führten der Künstler und Pastorin Renata Pense ihre sichtlich bewegten Gäste durch eine Exkursion unter dem Titel »Meine Reise«.
„Zum Leben gehören Hochs und Tiefs. Das kennt jeder Mensch“, stellte Akim Jensch heraus. Durch sechs Stationen, die verschiedene Punkte und Gefühle im Leben widerspiegelten, nahmen er und Renata Pense die knapp 30 Gäste mit auf ihre Reise. Dabei wanderten der Musiker und die Pastorin im Gemeindesaal umher. Die Besucher des Abends rückten mit ihren Stühlen Stück für Stück herum, immer so, dass sie die beiden Akteure im Blickfeld behielten.
Es begann mit dem Thema Abschied. Renata Pense las das Gedicht »Stufen« von Hermann Hesse vor. „Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, mag lähmender Gewöhnung sich entraffen“, heißt es dort unter anderem und so zogen die Reisenden des Sonntagabends weiter zur nächsten Station.
Von dem Gefühl, am Boden zu sein, über Geborgenheit bis hin zum Wirrwarr des Lebens durchliefen die Gäste eine große Bandbreite an Gefühlen, die sich sowohl in den Liedern von Akim Jensch als auch in den gelesenen, teilweise biblischen Texten von Renata Pense widerspiegelten.
„Manchmal ist es so, als ob sich nichts mehr bewegt – Stillstand“, erörterte Akim Jensch an der fünften Station. „Darum helf ich dir auf. Ich zieh dich raus aus dem Staub“, sang er in seinem Lied »Raus aus dem Staub«, bei dem es darum geht, dass manchmal jemand gebraucht wird, der einen wieder aufrichtet.
„Das Leben ist ein beständiger Veränderungsprozess. So entwickeln wir uns“, klärte der Musiker am Ende des Weges auf, bevor er ein letztes Lied für den Abend anstimmte. In »Meine Reise« fasste Akim Jensch die Gefühle des Abends und seine eigenen Erkenntnisse noch einmal zusammen.

Nahmen ihre Gäste mit auf eine Reise: Pfarrerin Renata Pense und Jugendzentrumsmitarbeiter Jens Schröder,
alias Akim Jensch, machten sich auf den Weg durch das Leben.
Foto: C. Remane